KARRIERE

Software bauen, die man in fünf Jahren noch verantworten kann.

Bei uns arbeiten Sie nicht an Wegwerfprojekten. Unser eigenes Produkt läuft seit 2012, und die Kundensysteme, die wir betreuen, laufen ähnlich lange. Das verändert, wie man arbeitet: Sie leben mit Ihren Entscheidungen, statt sie weiterzureichen.

Was die Arbeit hier konkret ausmacht

Sie arbeiten an Systemen mit langer Lebensdauer. Der übliche Rhythmus in Agenturen und Beratungshäusern ist: anfangen, liefern, übergeben, vergessen. Bei uns ist die Übergabe der Anfang. Unser eigenes Produkt LingoHub läuft seit 2012 in Produktion, und die Kundensysteme, die wir betreuen, sind auf ähnliche Zeiträume ausgelegt. Sie werden Code lesen, den Sie selbst vor drei Jahren geschrieben haben, und Entscheidungen erklären müssen, die Sie selbst getroffen haben. Das ist der Unterschied zwischen einer Meinung über Wartbarkeit und einer Erfahrung damit.

Sie tragen Betriebsverantwortung. Wir bauen nicht nur, wir betreiben. Deployment, Monitoring, Sicherheitsaktualisierungen, Störungsbehandlung — das gehört zur Arbeit, nicht zu einer anderen Abteilung. Wer nie eine Nacht mit einem Produktionsproblem verbracht hat, entwickelt anders als jemand, der weiß, was um drei Uhr früh gut lesbare Logs wert sind. Bereitschaft ist bei uns geregelt, dokumentiert und abgegolten, und sie verteilt sich auf mehrere Schultern.

Sie sprechen direkt mit Kunden. Es gibt bei uns niemanden, der zwischen Ihnen und der Fachabteilung des Kunden übersetzt. Sie sitzen im Workshop, Sie hören die Anforderung im Original, Sie stellen die Rückfrage selbst. Das ist anstrengender als ein Ticket abzuarbeiten und führt zu deutlich besseren Systemen. Wer das nicht will, wird bei uns nicht glücklich — das ist keine Nebenaufgabe, sondern Teil der Rolle.

Sie entscheiden mit. Architekturentscheidungen fallen bei uns im Gespräch zwischen den Menschen, die sie danach ausbaden. Es gibt kein Architekturgremium, das etwas vorgibt, und keine Konzernvorgabe, die eine Technologie erzwingt. Umgekehrt gibt es auch niemanden, der Ihnen die Entscheidung abnimmt.

Sie haben Zeit für Qualität — weil wir die Rechnung selbst bezahlen. In jedem Betriebsvertrag ist ein fester Anteil für Struktur, Tests und Aufräumarbeit vorgesehen. Nicht aus Idealismus: Wir haben bei unserem eigenen Produkt gesehen, was eine aufgeschobene Aufräumarbeit nach fünf Jahren kostet.

Was wir bieten

  • Ein kleines Team, in dem jede Stimme zählt. Die beiden Gründer sind seit 2012 im Unternehmen und arbeiten selbst am System mit. Wer hier etwas ändern will, muss dafür niemanden überzeugen, der drei Ebenen entfernt sitzt.
  • Büro in Linz und flexible Homeoffice-Regelung. Kein Anwesenheitszwang zur Selbstbestätigung des Managements, aber auch keine Firma, die sich nur im Chat kennt.
  • Ein Gehalt über dem Kollektivvertrag, das im ersten Gespräch offen benannt wird — Details im Abschnitt weiter unten.
  • Weiterbildung, die zu unserer Arbeit passt. Budget und Arbeitszeit für Konferenzen, Fachliteratur und Zertifizierungen, wenn ein Bezug zu dem besteht, was wir tatsächlich bauen.
  • Geräte und Werkzeuge Ihrer Wahl, innerhalb eines vereinbarten Rahmens. Wer acht Stunden am Tag mit einem Werkzeug arbeitet, soll es sich aussuchen dürfen.
  • Planbare Arbeitszeiten. Wir kalkulieren Projekte so, dass sie ohne Dauerüberstunden funktionieren. Wenn es in einer Woche eng wird, ist das eine Ausnahme und wird ausgeglichen, nicht normalisiert.
  • Verträge, die Sie verstehen. Keine Konkurrenzklausel, die Sie zwei Jahre lang aus der Branche drängt, keine Rückzahlungsvereinbarung für Weiterbildung, die als Fessel gedacht ist.

Was wir ausdrücklich nicht bieten

Der ehrlichste Teil dieser Seite. Wenn einer der folgenden Punkte für Sie ein Ausschlussgrund ist, sparen wir uns beide ein Bewerbungsverfahren.

Keine Zeiterfassung nach Zehntelstunden. Wir erfassen Projektzeiten, weil wir abrechnen müssen. Wir kontrollieren damit aber keine Menschen, und niemand muss rechtfertigen, wofür zwanzig Minuten draufgegangen sind.

Keine vier Hierarchieebenen — und damit auch keine Karriereleiter. Es gibt bei uns keinen Weg vom Junior über den Senior zum Team Lead zum Principal mit dazugehörigen Titeln. Wer Aufstieg über formale Ränge sucht, findet ihn woanders. Was es gibt: mehr Verantwortung für größere Systeme und mehr Einfluss auf das, was wir als Firma annehmen.

Keine Projekte, die nach der Abnahme niemanden mehr interessieren. Das klingt nach einem Vorteil und ist auch einer — es bedeutet aber auch, dass Sie nicht ständig etwas Neues anfangen. Ein erheblicher Teil der Arbeit besteht darin, bestehende Systeme zu verstehen, zu pflegen und behutsam zu ändern. Wer nur auf der grünen Wiese arbeiten will, langweilt sich bei uns.

Keine große Ausbildungsstruktur. Es gibt kein Trainee-Programm, keine feste Mentoring-Matrix und keine Abteilung, die Einarbeitung organisiert. Sie lernen von zwei bis drei Menschen im direkten Gespräch. Für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger ist das je nach Person ein Vorteil oder eine Überforderung.

Keine Firmenkultur aus dem Katalog. Kein Tischfußball, kein Sabbatical-Programm, keine Duz-Kultur als Werbeaussage. Was es gibt, ist ein Team, das seit Jahren zusammenarbeitet und sich ausredet, wenn etwas schiefgeht.

Keine Wachstumsgeschichte. Wir wollen nicht in drei Jahren fünfzig Leute sein. Wenn Sie eine Firma suchen, in der Sie mit dem Unternehmen in eine Führungsrolle hineinwachsen, ist das hier die falsche Firma. Wir wachsen langsam und absichtlich.

Keine reine Entwicklerrolle. Kundenkontakt, Betriebsbereitschaft und das Schreiben verständlicher Dokumentation gehören dazu. Wer ausschließlich programmieren will, findet bei größeren Arbeitgebern die besseren Bedingungen dafür.

Gehalt

In Österreich ist das kollektivvertragliche Mindestgehalt anzugeben, und wir halten das für eine gute Regel. Für die ausgeschriebenen Positionen liegt das kollektivvertragliche Mindestgehalt bei [KV-MINDESTGEHALT] brutto pro Monat auf Vollzeitbasis.

Diese Zahl ist eine Untergrenze und keine Zielmarke. Wir zahlen darüber — abhängig von Berufserfahrung, fachlicher Verantwortung und dem, was Sie am ersten Tag mitbringen. Die konkrete Bandbreite nennen wir im Erstgespräch, bevor Sie Zeit in ein Fachgespräch investieren. Was wir nicht machen: Gehälter danach bemessen, wie hart jemand verhandelt. Zwei Menschen mit vergleichbarer Aufgabe und vergleichbarer Erfahrung verdienen bei uns vergleichbar viel.

Wie eine Bewerbung aussehen sollte

Schicken Sie uns einen Lebenslauf und, falls vorhanden, einen Link auf Code, den Sie zeigen dürfen. Ein Anschreiben brauchen wir nicht. Was uns hilft: zwei bis drei Sätze darüber, woran Sie zuletzt gearbeitet haben und was daran nicht funktioniert hat. Über Fehlerbilder erfährt man mehr als über Erfolgsmeldungen.

Wenn Sie noch unsicher sind, ob das passt: Lesen Sie, wie wir arbeiten, und schauen Sie sich an, wer hier arbeitet. Beide Seiten beschreiben denselben Alltag aus zwei Richtungen.

ABLAUF

Vier Schritte. Keine Assessment-Center.

  1. 1

    Bewerbung

    Lebenslauf genügt. Wenn Sie öffentlich einsehbaren Code haben, schicken Sie den Link — Anschreiben brauchen wir nicht. Wir melden uns innerhalb von [ANTWORTZEIT BEWERBUNG] zurück.

  2. 2

    Erstgespräch

    45 Minuten, remote oder in Linz, mit einem der Gründer. Wir erklären, woran wir gerade arbeiten, und Sie erzählen, was Sie können und was nicht. Gehaltsrahmen kommt in diesem Gespräch zur Sprache, nicht erst am Ende.

  3. 3

    Fachgespräch

    Zwei bis drei Stunden gemeinsam an einem echten Ausschnitt aus unserem Alltag — bestehender Code, eine Architekturfrage, ein Fehlerbild. Kein Whiteboard-Algorithmus, keine unbezahlte Hausübung über ein Wochenende.

  4. 4

    Entscheidung und Angebot

    Wir entscheiden innerhalb einer Woche nach dem Fachgespräch und begründen die Entscheidung in beide Richtungen. Ein schriftliches Angebot enthält Gehalt, Stunden, Homeoffice-Regelung und Startdatum.

Häufige Fragen

Kann ich vollständig remote arbeiten?

Teilweise. Wir haben ein Büro in Linz und arbeiten mit flexiblen Homeoffice-Regelungen — die konkrete Aufteilung vereinbaren wir individuell. Vollständig remote aus einer anderen Zeitzone funktioniert bei uns nicht: Wir sind ein sehr kleines Team mit direkter Kundenverantwortung, und Bereitschaft, Übergaben und gemeinsame Architekturentscheidungen brauchen überlappende Arbeitszeiten. Wenn Sie im Großraum Linz oder in erreichbarer Entfernung wohnen, ist vieles möglich.

Was verdiene ich?

Das kollektivvertragliche Mindestgehalt für diese Tätigkeit beträgt [KV-MINDESTGEHALT] brutto pro Monat auf Basis Vollzeit. Wir zahlen darüber — wie viel darüber, hängt von Erfahrung und Verantwortung ab und wird im Erstgespräch besprochen, nicht am Ende des Verfahrens. Wir verhandeln nicht nach dem Prinzip, wer weniger fordert, bekommt weniger.

Wie viel Erfahrung brauche ich?

Wir besetzen überwiegend Positionen mit mehrjähriger Berufserfahrung, weil unsere Systeme fachlich gewachsen sind und direkter Kundenkontakt dazugehört. Das heißt nicht, dass wir grundsätzlich niemanden mit weniger Erfahrung nehmen — aber wir haben keine große Ausbildungsstruktur, die das auffängt. Wenn Sie am Anfang stehen, sagen Sie das offen; wir sagen Ihnen ebenso offen, ob wir die Einarbeitung leisten können.

Mit welchen Technologien arbeite ich?

Mit dem Stack, den wir seit Jahren produktiv betreiben — konkret [TECHNOLOGIE-STACK]. Wir wechseln Technologien nicht nach Konferenzprogramm, sondern wenn ein Wechsel begründbar ist. Wer bei uns anfängt, arbeitet an bestehenden Systemen und nicht ausschließlich auf der grünen Wiese. Wenn Sie ausschließlich Neuentwicklung suchen, passen wir vermutlich nicht.

Wie schnell läuft das Verfahren ab?

Vom Eingang der Bewerbung bis zum Angebot vergehen bei uns üblicherweise zwei bis drei Wochen. Wir führen keine sechs Runden. Wenn wir länger brauchen, sagen wir Ihnen, warum.

Was passiert mit meiner Bewerbung, wenn es nicht passt?

Sie bekommen eine Absage mit Begründung, keinen Textbaustein. Auf Wunsch behalten wir die Unterlagen für spätere Stellen — nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung und mit Löschfrist.

Klingt nach der Art zu arbeiten, die Sie suchen?

Schreiben Sie uns. Lebenslauf genügt, Anschreiben brauchen wir nicht.