Erfahrungen aus dem Betrieb, nicht Meinungen über Software.
Wir schreiben hier über Fragen, die wir selbst beantworten mussten — weil wir seit 2012 ein eigenes Produkt betreiben und die Rechnung für jede Entscheidung selbst bekommen haben.
Was hier steht
Diese Seite ist kein Blog im üblichen Sinn. Wir veröffentlichen hier keine Zusammenfassungen von Branchenstudien und keine Beiträge darüber, warum Digitalisierung wichtig ist. Beides gibt es bereits in ausreichender Menge, und beides hilft niemandem bei einer Entscheidung.
Wir schreiben über Fragen, die wir selbst beantworten mussten. Seit 2012 entwickeln und betreiben wir LingoHub, ein eigenes Softwareprodukt, das täglich genutzt wird. Wir haben in dieser Zeit Framework-Hauptversionen migriert, die DSGVO-Umstellung durchlaufen, Lastspitzen überstanden, KI-Funktionen in den produktiven Betrieb gebracht und für jede Abkürzung, die wir genommen haben, selbst bezahlt.
Daraus entsteht eine bestimmte Art von Wissen: nicht, was theoretisch die bessere Architektur wäre, sondern was eine Architekturentscheidung im Jahr sieben kostet. Nicht, was ein KI-Modell kann, sondern was ein KI-Feature im Monat auf der Rechnung ausmacht und wo es Unsinn produziert. Genau darüber schreiben wir.
Warum das für Sie relevant ist
Die meisten Entscheidungen über Software fallen, bevor ein Anbieter im Raum ist. Sie überlegen, ob Individualsoftware überhaupt sinnvoll ist. Sie versuchen abzuschätzen, was ein Vorhaben kostet. Sie fragen sich, ob Ihr KI-Vorhaben regulatorisch heikel ist. In dieser Phase brauchen Sie keine Verkaufsargumente, sondern Sortierung.
Diese Beiträge sollen genau das leisten. Sie sind so geschrieben, dass sie Ihnen auch dann nützen, wenn Sie danach mit jemand anderem arbeiten. Das ist dieselbe Haltung, die hinter unseren Einstiegsangeboten steht: Jedes Ergebnis, das wir liefern, gehört Ihnen und funktioniert ohne uns.
Wie wir arbeiten, wenn wir schreiben
Keine erfundenen Zahlen. Wo eine Statistik den Text stützen würde, wir aber keine belastbare Quelle haben, steht kein Wert. Lieber eine qualitative Aussage als eine Zahl, die niemand nachprüfen kann.
Keine Rechtsberatung. Bei regulatorischen Themen — DSGVO, EU AI Act, Barrierefreiheit — beschreiben wir, wie man ein Vorhaben technisch und organisatorisch einordnet. Die rechtliche Bewertung gehört zu einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt, und wir sagen in jedem betroffenen Beitrag deutlich dazu.
Konkret vor vollständig. Ein Beitrag beantwortet lieber eine Frage brauchbar als zehn Fragen oberflächlich.
Zwei Beiträge pro Monat. Mehr schaffen wir nicht, ohne dass die Qualität leidet — und Beiträge, die niemand gegengelesen hat, widersprechen genau der Haltung, für die wir stehen.
Zuletzt erschienen
Die eigentlichen Kosten von Software sind Betriebskosten
Warum die Erstentwicklung der kleinere Teil der Rechnung ist, welche Posten nach dem Go-live tatsächlich anfallen und wie man sie vor der ersten Zeile Code kalkuliert.
EU AI Act: Wie Sie Ihre Anwendungsfälle einordnen
Der risikobasierte Ansatz der Verordnung (EU) 2024/1689, verständlich erklärt — und eine Arbeitsanleitung, wie Sie Ihre eigenen KI-Anwendungsfälle sortieren, bevor Sie juristischen Rat einholen.
Was kostet Individualsoftware?
Eine ehrliche Aufschlüsselung: was die Spannbreite treibt, warum jede Zahl vor der Discovery geraten ist und welche fünf Faktoren den Preis vervielfachen.
[NÄCHSTER BEITRAG]
[KURZBESCHREIBUNG. Themenliste und Reihenfolge siehe Redaktionsplan — zwei Beiträge pro Monat.]
Vier Themenfelder
Wir schreiben nur über das, wovon wir aus dem eigenen Betrieb oder aus Kundenprojekten etwas wissen. Alles andere lassen wir weg.
Was Software über zehn Jahre kostet
Total Cost of Ownership, Wartungsaufwand, technische Schuld, Betriebsverträge. Die Themen, die im Angebotsvergleich fehlen und in Jahr vier den Ausschlag geben.
Von der Idee zum produktiven Betrieb
Warum Pilotprojekte hängen bleiben, wie Datenschutz und EU AI Act die Umsetzung prägen und was ein KI-Feature im Monat tatsächlich kostet.
Kosten, Verträge, Anbieterauswahl
Preisbildung bei Individualsoftware, Festpreis gegen Aufwand, Lastenhefte, die Angebote vergleichbar machen, und woran Sie einen Partner erkennen, den es in fünf Jahren noch gibt.
Erben, verstehen, schrittweise ersetzen
Was tun, wenn der ursprüngliche Entwickler weg ist, die Dokumentation fehlt und das System trotzdem geschäftskritisch läuft.
Eine Frage, die hier noch nicht beantwortet ist?
30 Minuten, kostenlos, mit ehrlicher Einschätzung — auch wenn die lautet, dass wir nicht die Richtigen sind.